EU-Umweltkommission empfiehlt Tempo 30 für bessere Luftqualität

am 28. Februar 2013

33 deutsche Städte müssen schnell ihre Luftqualität verbessern, sonst könnten Strafzahlungen fällig werden. Das hat die EU-Kommission am 20. Februar beschlossen. Ein Kommissions-Sprecher wurde dabei konkret und machte Vorschläge, wie die Ziele für eine ausreichende Luftqualität in den Städten eingehalten werden könnten: Das Tempolimit gehört ausdrücklich dazu.

Der Vorschlag, mit Tempolimits die Stickoxid-Belastung zu senken, steht neben Empfehlungen zu deutlich höheren Parkgebühren, strengeren Umweltzonen und Fahrverboten für Autos, die älter als 10 Jahre sind. Welche Maßnahmen genau zum Ziel führen sollen, müssen die Städte selbst entscheiden. Feststeht aber, dass der Verkehr in den meisten Regionen die Hauptquelle für die Stickoxidbelastung ist und Maßnahmen also vor allem hier notwendig sind.

Der Hintergrund für den Beschluss der EU-Kommission:  Seit dem 1. Januar 2010 sind Luftqualitätsgrenzertefür NO2, Schwefeldioxid, Stickstoffdioxid und Stickstoffoxid, Feinstaubpartikel und Blei rechtsverbindlich. Deutschland hatte eine Verlängerung des Datums bis 2015 beantragt – und ist jetzt abgeblitzt.

Hier geht es zum Beschluss der EU-Kommission in voller Länge.

 

 

 

 

2 Kommentare

  1. Im Beschluss kann ich keine Empfehlungen zu Tempo 30 und Pargebuehrerhoehung finden. Wo stent dies bitte?

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