Mehr Lebensqualität in europäischen Städten

am 07. Juli 2012

Über 160 europäische Städte sind schon TRENDSETTER für Tempo 30 und machen vor, wie man mehr Sicherheit und Lebensqualität schaffen kann – überall wo Menschen leben. Willkommen bei unserer Faktencheck-Kampagne!

6 Kommentare

  1. Und ihr schleicht dann wirklich von Norderstedt bis Harburg einmal quer durch Hamburg mit 30 km/h? Das macht ihr ein, zwei mal, dann fahrt ihr auch wieder 50 oder 60 und bremst nur an den Blitzern. Erst recht wenn es mal schnell gehen muß.

  2. Ich stimme dem sehr gerne zu denn wir wohnen auch dicht an einer Straße und vor allem die LKWs die ja die Mout umfahren bringen uns zum Wahnsinn. Ein stillgelegtes Bahngleis tut seins dazu.
    Fliegen die Laster darüber und das nicht selten mit 70 km hebt deren Hänger ab. Es knallt und bollert.
    Selbst in der Nacht ist es so. Schlafen ist da am besten mit Ohropax.
    Innerhalb geschlossener Ortschaften also 30 km. Vor allem bei uns im Dorf das wäre ein Herzenswunsch.
    Herzlichen Gruß aus Handewitt

  3. Was ich anderen zufüge, füge ich mir selbst zu! Aus dieser Weisheit heraus, dass wir ALLE EINS sind, lohnt es sich für uns alle ein neues Bewusstsein an den Tag zu legen und konsequent zu verfolgen. Warum leuchtet es den heutigen Menschen nicht ein, dass wir es in der Hand haben, wie unsere Dörfer und Städte, unsere Wohnstätten aussehen und ob es sich noch lohnt, darin in Ruhe und Sicherheit zu leben? Ich selbst wohne in einem Wohngebiet, das eigentlich die Voraussetzung hat (meist Anwohner) zu einem sehr angenehmen, ruhigem Wohnen geeignet zu sein. Doch durch fehlendes Bewusstsein und eigensinniges Handeln verkommt dieses Wohngebiet oft zur Lärmhölle und großem Gefahrenbereich. Wo 30 km/h jederzeit möglich wären, donnern die Verkehrsteilnehmer sehr oft mit sogar 80km/h und mehr durch. Zudem wird das KFZ in niederen Gängen derart hochbeschleunigt, dass der Lärm schonungslos selbst bei geschlossenen Fenstern penetrant in die Wohnungen dringt. Von Balkon- oder Terrassenaufenthalten ist dringendst abzuraten. Nur um vielleicht 1 oder 2 Minuten schneller am Ziel zu sein, mißachten die meisten Verkehrsteilnehmer die Rechte der Anwohner. Es ist ihnen absolut gleichgültig, ob dieser Lebens- oder Wohnqualität hat. Und damit muss nun endgültig Schluss sein!!!

    Es muss schnellstens ein Bundesgesetz her, dass in allen geschlossenen Ortschaften generell nur 30 km/h gefahren werden darf und die Verkehrsteilnehmer verpflichtet, den Lärmpegel dabei so gering wie nur möglich zu halten.

    Die Fernsehreihe – der 7. Sinn – muss wieder belebt und die richtige Fahrweise vorgelebt und gezeigt werden. Am besten jeden 2. Tag vor der Tagesschau, damit ein rasches Ansteigen des Bewusstseins bei den meisten erreicht werden kann.

    Durch die gefühlvolle, geräuschhemmende Fahrweise könnten zusätzlich beträchtliche Einsparungen an Treibstoff und eine drastische Verringerung der Abgase erreicht werden. Von der gesundheitlichen Entlastung der betroffenen Menschen, ganz zu schweigen. Es lohnt sich in allen Bereichen!

  4. Warten auf godot

  5. Hallo,

    30km/h innerorts klingt langsamer, als es ist.
    Die Durchfahrt eines 1,5km langen Ortes verlängert sich gerade mal um rund 1 Minute.
    Was wiegt nun mehr:
    Täglich einer großen Zahl von Autofahrern die Fahrt um wenige Minuten zu verlängern? Oder dauerhaft all den Menschen die Lebensqualität zu erhöhen, die ihr Zuhause an einer solchen Straße stehen haben?

    Letztlich wohnen wir alle an einer Straße. Nur haben nicht alle das Glück, an einer kleinen Straße zu wohnen.

    Gruß Michael

  6. Liebe Leser,
    ja es wäre schön, wenn die Städte wieder mehr dem Fußvolk gehören würde. Platz zum Laufen. Kinderwägen, Rollstühle und Gehwagen sowie Fahrräder hätten Vorfahrt. Man müsste sich nicht dauernd umdrehen und schauen, ob sich ein PKW hinter einem befindet und sich den Weg frei macht. Innenstädte ohne Autos wäre für mich noch erstrebenswerter als 30 kmh. Klar wäre die niedrige Geschwindigkeit schon ein grosser Fortschritt.

    Es Grüßt Euch Petra

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